Rückbesinnung auf deutsche Bierstile

Braukunst Live! 2018

Rückbesinnung auf deutsche Bierstile

Nach starkgehopften India Pale Ales, hocharomatischen Stouts und alkoholreichen Barley Wines, geht der Trend der hiesigen Bierszene jetzt wieder zu unkomplizierten und traditionellen Bieren – Helles, Weißbier oder Pils sind ein Schwerpunkt der kommenden Braukunst Live im Februar 2018. Der internationale Biermarkt gestaltet sich zunehmend dynamischer. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine Brauerei eröffnet oder ein neuer Sud auf den Markt kommt. In den vergangenen Jahren übertrumpften sich Brauer nahezu mit neuen Ideen bei Hopfenaroma, Alkoholgehalt und ungewöhnlichen Zutaten im Bier. Solche Sude wird es auch weiterhin geben, um die Gaumen der Craft-Geeks zu verwöhnen. Doch es weht ein neuer Wind durch die Branche und das Zauberwort bei  den Brauern und Konsumenten heißt jetzt Trinkbarkeit. Ein Thema, das sich deutsche Traditionsbrauer seit jeher auf die Fahnen geschrieben haben.

Innovative Brauer setzen neben ausgefallenen Suden immer mehr auf leichte Biere und entdecken dabei die Besonderheiten deutscher Stile wie Pilsner, Helles oder Weißbier - die sie allerdings neu und kreativ interpretieren. Schließlich verlangen anspruchsvolle Biergenießer besondere Aromen, wollen aber einen Abend nicht schon nach dem ersten Glas abbrechen, sondern gern ein zweites oder drittes genießen. Bei Alkoholbomben mit mehr als zehn Prozent ist das aber nur wenigen vergönnt. US-Brauer haben dies schon länger erkannt und erweisen sich wieder einmal als Vorreiter für diesen Trend. So prophezeit Ken Grossman, einer der ersten Craft-Brauer der Welt und Chef der Sierra Nevada Brewing Company in Kalifornien, schon seit einiger Zeit: „Hocharomatische Sude mit weniger Alkohol und hoher Trinkbarkeit sind die Zukunft der internationalen Bierbranche“. Er selbst führt bayerisches Weißbier und Pils in seinem Portfolio – allerdings nach ganz eigenen Geschmacksmustern.

Helles, Pils & Co. sind nicht nur im Ausland so beliebt wie nie zuvor. Hierzulande verdeutlichen vor allem die aktuellen Statistiken des Deutschen Brauerbundes in Berlin den Erfolg der traditionellen Typen – wovon sowohl der Mittelstand als auch die kleinen Craft-Brauer profitieren. Nach Angaben des Verbandes zählt Pils nach wie vor zu den meisterverkauften Biersorten in Deutschland mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Danach folgen Export- und Weizenbiere. Die größten Steigerungsraten wurden im vergangenen Jahr aber bei Spezialitätenbieren und individuellen Hellem verzeichnet. Grund dafür ist vor allem die Dynamik in der heimischen Craft-Bierszene.

Mittelstandbrauer bleiben grundsätzlich ihrer Linie treu, überraschen inzwischen aber immer häufiger mit Spezialitäten wie etwa naturtrüben Kellerbieren, speziellen Zwickl oder besonders gehopften Pilsinterpretationen. Ein Musterbeispiel für die Rückbesinnung zu deutschen Bierstilen ist indes  die Munich Brew Mafia. Dario Stieren und Niklas Zerhoch vereinen in ihren Suden Tradition und Moderne. Das Flaggschiff der Münchner ist ein modern interpretiertes Pils. Dabei schenkt das Duo ihrem „Don Limone“ durch vierfach-Hopfung mit der Sorte „Citra“ einen individuellen Geschmackskick. Braumeister Stieren weiß, dass es zur Königsdisziplin der Bierproduzenten gehört, ein sauberes Pils zu brauen. „Pils verzeiht keine Fehler, die möglichweise im Kessel passieren können“, sagt der 27-jährige Münchner, „daher sehen wir es als Chance und Herausforderung diesen Stil neu zu interpretieren“. Aber warum diese Typologie? „Einerseits wollen wir traditionelle Biertrinker damit abholen und an Craft-Bier heranführen, andererseits beglücken wir Crafties mit spannenden Hopfennoten“, erklärt Dario Stieren. Das nächste Projekt der Münchner liegt schon in den Lagertanks und wird bestimmt auf der kommenden Braukunst Live ausgeschenkt: Ein kreatives Münchner Helles. 

Auch Markus Hoppe von Hoppebräu aus dem bayerischen Waakirchen, die Crew Republic aus Unterschließheim sowie Tilman Ludwig von Tilmans Biere feiern Erfolg mit dieser traditionellen Biersorte. Mit „Das Helle“ – das wohl zu den modernsten Suden dieser Gattung zählt – macht Jungbrauer Ludwig inzwischen sogar bayerischen Traditionshäusern wie Tegernseer und Augustiner Konkurrenz. Seine Intention: „Ich wollte ein leichtes Helles mit den fruchtigen Aromen eines amerikanischen Pale Ales kombinieren“, beschreibt der Münchner seine Kreation. Inzwischen setzt Ludwig auch auf modernes Weißbier und kreatives Dunkles. 

Solche Sude kommen inzwischen nicht nur bei bayerischen Bierfans an. Der Grund: Fernab des Einheitsgeschmacks überraschen sie mit spannendem Aromaspiel und hoher Trinkbarkeit, so dass Genießer damit auch mal einen ganzen Abend verbringen können ohne gleich unter den Tisch zu kippen.

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